Maja: Smarte Ameisensäure-Dosierung gegen Varroamilben

Symbolbild

Varroamilben sind der Hauptgrund für das Bienensterben im Winter. In Deutschland ist nahezu jedes Bienenvolk von Varroamilben befallen. Ohne intensive Bekämpfungsmaßnahmen treten innerhalb kürzester Zeit Schäden auf und die Bienenvölker gehen nach zwei bis drei Jahren ein. Die Maßnahmen zur Bekämpfung des Milbenbefalls erfordern derzeit die Kombination mehrerer Verfahren, wobei es noch kein sicheres und einfach anzuwendendes Mittel gibt, welches für den breiten Markt nutzbar ist.

Das Projekt zielt auf die Entwicklung einer neuartigen Dosierungsvorrichtung für Ameisensäure in Bienenstöcken ab. Die gezielte Anwendung der Säure führt zur wirkungsvollen Bekämpfung des Befalls durch Varroamilben. Als Ergebnis soll eine sensorisch geführte und steuerbare Verdunstungsvorrichtung entstehen, um in Bienenstöcken eine präzise und bedarfsgerechte Regelung und Ventilation zur Behandlung in unterschiedlicher Konzentration zu ermöglichen. Die Vorrichtung soll dazu an mindestens zehn Bienenvölkern getestet und modellhaft erprobt werden, um später einen breiten Einsatz in der EU zu ermöglichen. Hierfür ist vor allem die Integration verschiedener Messsensoren (Temperatur, Luftdruck, Säurekonzentration etc.) in ein handhabbares Messinstrument von Bedeutung. Dies soll eine präzise und bedarfsgerechte Dosierung basierend auf Milbenbefall, Sensordaten und Wetterbedingungen ermöglichen.

Vollständiger Name des Projekts: Entwicklung einer neuartigen Dosierungsvorrichtung für Ameisensäure zur Anwendung in Bienenstöcken zur Reduzierung des Bienensterbens durch Varroamilben

Abschlussbericht

Nach Abschluss des Projekts finden Sie hier die Ergebnisse.

Kontakt zur OG

GEPA GmbH
Christian Petersen
E-Mail: petersencpiup@t-online.de