Verfahrenstechnik zur nachhaltigen Anwendung mykorrhizierter Bodenhilfsstoffe im Feldanbau von Soja, Körnermais und Kartoffeln

Projektbeschreibung

Knapper und teurer werdende Ressourcen (zum Beispiel Phosphat) und eine nachhaltige Wirtschaftsweise erfordern neu Konzepte in der Pflanzenernährung. Mykorrhizierte Bodenhilfsstoffe verbessern Bodenleben, Nährstoffverfügbarkeit und Trockentoleranz deutlich, sie wirken sich somit positiv auf die Pflanzenentwicklung und -gesundheit aus. Mithilfe verfügbarer Maschinen (Mikrogranulatstreuer) soll ein Verfahren entwickelt werden, mykorrhizierte Bodenhilfsstoffe exakt dosiert im Boden abzulegen, so dass eine optimale Mykorrhizierung der Kulturpflanzen unter möglichst geringen Kosten erzielt wird. Dazu werden Feldversuche in den Kulturen Mais, Soja und Kartoffeln angelegt.

An erster Stelle im Projekt steht die Praxisorientierung: Die Technik zur Mykorrhiza-Anwendung muss effektiv und unkompliziert im landwirtschaftlichen Betriebsablauf integriert werden. Dafür ist die Kooperation mit den beteiligten Landwirten eine wichtige Voraussetzung. Vorversuche seit zwei Anbauperioden haben vielversprechende erste Ergebnisse bringen können zu: Kornertrag im Mais (bio) sowie Kartoffelknollenertrag (konventionell) bei reduzierter mineralischer P und N-Düngung.

Abschlussbericht

Hier können Sie den Abschlussbericht herunterladen.

Schlüsselwörter

  • Pflanzenproduktion und Gartenbau
  • Boden

Kontakt zu OG

Institut für Pflanzenkultur e. K.
Frau Dr. Carolin Schneider
Solkau 2
29465 SchnegaTelefon: 05842/981472
Mail: schneider@pflanzenkultur.de