Verringerung des Schädlingsdrucks und Differenzierung der Betriebsstrukturen durch die Haltung von Geflügel in Mobilställen in Öko-Obstanlagen

Die Obsterzeugung konzentriert sich in Niedersachsen in der Region „Altes Land“. Die hohe Dichte von Obstbäumen in dieser Region bedingt einen intensiven Pflanzenschutz, da spezifische Schaderreger hier optimale Lebensbedingungen vorfinden. Auch im ökologischen Erwerbsobstbau handelt es sich um intensiv wirtschaftende, spezialisierte Betriebe, die auf sehr viele, im Ökolandbau zulässige, Pflanzenschutzmaßnahmen angewiesen sind, um wirtschaftliche Einbußen durch bestimmte Schädlinge zu minimieren. Bei Schadinsekten kommt hinzu, dass sie in verschiedenen morphologische Stadien in Erscheinung treten, die nicht immer gut mit den gegebenen Pflanzenschutzmaßnahmen erreichbar sind. Insekten machen einen Teil der natürlichen Nahrungsgrundlage von Geflügel aus. Die Tiere spüren die Insekten aktiv durch Scharren auf und können dazu beitragen, sie einzudämmen. Daneben sind die Obstanlagen durch ihre Struktur sehr gut als Geflügelausläufe nutzbar. Auf drei Öko-Obstbaubetrieben werden Puten und Legehennen miteinander verglichen und ermittelt, wie sich deren Haltung in die Betriebsabläufe integrieren lässt.

Schlüsselwörter

Landwirtschaftliche Praxis/Tätigkeit
Tierhaltung
Schädlings-/Krankheitsbekämpfung

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